Wednesday, December 7, 2011

Weihnachtsbäckerei 2011, Teil 2 und Neues von der Bettenfront

Guten Morgen meine Lieben,
irgendwie kommen jeden Tag neue Informationen über Betten/Matratzen/Lieferzeiten/Preise dazu, so dass wir von Tag zu Tag verwirrter und ratloser sind. Mein Mann fuhr gestern nach der Arbeit in das Möbelhaus, in welchem wir uns bereits halbwegs für ein bestimmtes Bett entschieden hatten, nur, um mit der "grandiosen" Nachricht zurückzukommen, dass die Lieferzeit dieses Modelles bei 4-6 Wochen liegt. Schock, schwere Not - noch bis Neujahr auf dem Schlafsofa ausharren? Das wollen wir beide nicht.

Daher kam er mit einem Katalog vom Dänischen Bettenlager heim. Auch dort fanden wir ein Modell, welches uns zugesagt hätte. Problem daran: es steht nicht auf Füßen, so dass zwischen Boden und Unterseite vom Bett ein Hohlraum entsteht, sondern nutzt diesen Raum für mehrere Schubladen. An sich eine tolle und praktische Sache - doch laut Matratzenverkäufer Gift für Kaltschaummatratzen.
Lösung: Die Matratzen müssten jede Wochen mindestens einmal gewendet (kein Problem) und ordentlich gelüfttet werden (heißt: rausnehmen, an die Wand lehnen, Fenster aufreißen und einige Stunden stehen lassen).
Ah ja, ok. Das soll verhindern, dass die Matratzen (bedingt durch 0 Luftzirkulation wegen der geschlossenen Unterseite) anfangen zu schimmeln.
Oh yeah, Baby.

Im Endeffekt sind wir nun nicht schlauer als zuvor - nur, dass mein Mann sich gestern Abend noch über einen Ersatz für die Wasserbettmatratzen schlau gemacht hat und dabei herausfand, dass man derartig kleine Löcher provisorisch mit Panzertape flicken kann, um so die Lieferzeit von ein bis zwei Wochen zu überbrücken.
Ok, jetzt überlegen wir also, vielleicht doch nur neue Matratzen anzuschaffen und drängen die Vorteile in den Vordergrund und die Nachteile (wobei hier nur einer zu nennen wäre - der Ab- und Aufbau, wenn wir mal das Zimmer wechseln) einfach ganz weit weg schieben.
Immerhin, es wäre die kostengünstigste Alternative.

Da ich mir ziemlich sicher bin, dass es auf die Wasserbettmatratzen hinauslaufen wird, habe ich heute direkt mal eine riesige Bestellung bei "Happy Size" aufgegeben und bin dort so nebenbei noch auf einen Adventskalender gestoßen.
Auch wenn ihr, meine lieben Leserlein, wahrscheinlich keine "happy size" Klamotten benötigt - die Preise scheinen damit nicht viel zu tun zu haben. Ok, ich kann nur das heutige Türchen bewerten - aber dahinter verbarg sich die Chance auf ein exklusives Schokoladenpaket von Lindt.
Ok, hat vielleicht doch was mit "happy size" zu tun - nämlich Erhaltung der Kundschaft =P 
Egal, jedenfalls habe ich zugeschlagen, weil wir gestern spontan erfahren haben, dass bereits Freitag die Weihnachtsfeier von der Firma meines Mannes ist.
Ok, keine Ahnung, ob wir so schnell noch an einen Babysitter kommen - und die Lieferzeit der Klamotten ist zwischen ein bis zwei Wochen .. aber ich wollte den Shop schon länger mal ausprobieren.
Wenn bis Freitag nichts kommt, kann man ja immer noch schnell zu KiK - die derzeitige Kollektion sieht zwar ... aus, aber meine alten Pullis sind auch nicht mehr das Wahre.

*Update* - habe in der Zwischenzeit mit dem Schwiegerpapa telefoniert und das mit dem Babysitten klappt. :)
So, jetzt aber zum zweiten Teil meiner Plätzchen-Vorstellung. Wieder einmal greife ich wahllos nach den Dosen, ziehe eine hervor und werde euch den Inhalt vorstellen.
Welche ist es dieses Mal?
Ahh, diese Dose habe ich letztes Jahr von meiner Mama geschenkt bekommen - ist zwar Schleichwerbung, aber schön ist sie dennoch ;-)
Dann lasst uns mal das leckere Geheimnis dieser Dose enthüllen:
Ein echter Klassiker - Zimtsterne!
Ich persönlich stehe ja nicht so auf diese Plätzchen, aber der Rest der Familie dafür umso mehr. Ein guter Grund, um sich zum ersten Mal im Leben an die kleinen Knuffis heran zu wagen.
Auch stark ermutigt durch die kleine Schwägerschnegge, welche meinte, dass das Rezept, welches sie jedes Jahr nutzt, sehr einfach und gelingsicher ist. Nya nya ... bissl tricky war es schon ;-)

Ideengeber für das Rezept war natürlich Chefkoch.de - meine absolute Lieblingsseite, wenn es um klassische oder auch raffinierte Rezepte geht. Eingestellt wurde es vom User "horsch" - der allerdings nicht mehr besonders aktiv zu sein scheint? Egal, trotzdem Danke :)






Zimtsterne

Zutaten (Teig):
- 500g gemahlene Mandeln
- 300g Puderzucker
- 2 TL Zimt
- 2 Eiweiß
- 2 EL Amaretto

Zutaten (Glasur):
- ein Eiweiß
- 125g Puderzucker

Zubereitung:
Die Teigzutaten in eine Schüssel geben und kräftig verkneten, so dass ein glatter Teig entsteht. Ja, bei diesem Rezept muss das Eiweiß nicht steifgeschlagen werden - und funktioniert dennoch.
Arbeitsfläche mit Puderzucker bestäuben und den Teig ausrollen. Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Mein Tipp: Ich wurde gute 30 Minuten bei der Arbeit unterbrochen und der Teig lag friedlich in seiner Schüssel herum. Dabei ist er richtig fein ausgehärtet und es war ein wahnsinniger Kampf, ihn wieder etwas weicher zu kneten, um ihn ausrollen zu können.
Erledigt das Ausstechen also besser zügig - wenn ihr nicht gerade Krämpfe in den Händen bekommen wollt.
Jetzt schlagt ihr das Eiweiß steif und lasst nach und nach den Puderzucker einrieseln. Dabei schlagt ihr brav weiter. So entsteht eine dicke, cremige Glasur. Mit dieser pinselt ihr jeden einzelnen Stern (vor dem Backen) gut ein.
Heizt euren Backofen auf 130° Umluft vor - sehr viel heißer sollte es nicht sein. Die Sterne brauchen wirklich nicht lang und die Glasur wird wahnsinnig schnell gelb (seht ihr bereits an meiner Dose).
Im Rezept steht 10-15 Minuten - doch meine Sterne waren sehr dünn und brauchten sehr viel weniger. Gefühlte 2-3 Minuten. Jedenfalls musste ich arg aufpassen, dass die Glasur weiß blieb.
Gelang leider nicht immer. Wie gesagt, ich finde die Zubereitung ein bisschen tricky.
Irgendwann hatte ich übrigens keine Lust mehr auf ausstechen und habe einfach aus den Resten Kugeln geformt und die platt gedrückt.
War keine so gute Idee - die Plätzchenteile waren jetzt so dick, dass die wenigen Minuten im Ofen nicht mehr ausreichten, um sie innen durchzubacken. Jetzt habe ich unförmige Knöpfe mit einer hübschen Glasurhaube, die innen noch roh sind.
Naja, man lernt nie aus ;-)
Dennoch: die richtigen Sterne sind gut geworden, werden nicht hart und schmecken so, wie Zimtsterne schmecken sollen. Und das ist wohl die Hauptsache.
Viel Spaß beim Nachbacken!

2 comments:

  1. Huhu.
    Toller bericht. Ich liebe Zimtsterne, bin aber leider die einzigste die Zimtsterne isst.
    Ich finde das von dir super das du dann auch gleich die Rezepte mitbei schreibst. Werde meine Augen offen lassen und immer wieder bei dir vorbei schauen, vielleicht bekomme ich ja noch paar tolle Rezepte ab. Ich liebe backen, aber dieses Jahr haben wir noch nicht angefangen damit. Aber am Wochenende werde ich los legen.

    Ganz liebe Grüße
    http://mariatestet.blogspot.com/

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  2. Oh die sehen aber gut aus! Ich will auch noch Zimtsterne backen. Hab vor ein paar Jahren von meinem Mann mal so ein Hightech-Teil zum Ausstechen der Sterne bekommen. Ich glaube das ist sogar vom Johann Lafer ;)
    *lg*
    Blaue Libelle

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