Tuesday, December 6, 2011

2 x 3 macht 4 ... Widdewiddewitt und Drei macht Neune

Guten Morgen meine Lieben,
ich wünsche euch erst mal allen einen frohen Nikolaustag und hoffe, ihr verbringt angenehme und geruhsame Stunden mit euren Lieben.
Bei uns mag zurzeit keine wirklich weihnachtliche Stimmung aufkommen. Ok, unsere Tochter hat sich mächtig über ihren prall gefüllten Strumpf Hausschuh Stiefel Nikolausteller gefreut, weil Papa es nicht lassen konnte, und anstelle von einem Puzzle gleich 3 geholt hat, weil Mama meinte, dass dieses Apfelbaumspiel aus Papas Jugendzeit bestimmt auch dem Tochterkind gefallen würde und weil Papa neben dem Nikolaus und 4 Überraschungseiern auch noch eine Tüte Marzipankartoffeln und einen Marzipan-Nougat-Riegel dazulegen musste.
Somit war der Teller komplett anders gefüllt, als geplant und vor Allem: überfüllt. Aber, das macht einem kleinen Mädel ja nichts aus und die Freud war entsprechend groß. Ich nehme zwar an, dass sie noch bis nächstes Jahr an dem Süßkram knuspert, aber ok. Schoki wird ja so schnell auch nicht schlecht.

Das war jedoch der einzige kleine Funken im Moment. Gestern Abend kam mein Mann von der Arbeit und meinte, wir sollen noch eben nach dem Bett schauen. (Wir waren somit am Ende 2 1/2 Stunden unterwegs .. ) Das Ende vom Lied: natürlich kommen wir mit 400€ nicht hin, weil:

1. Das Bettgestell für 99€, was im Onlinekatalog so gut aussah, sah in Natura so aus, als würde ein kräftiger Nieser es zum Einstürzen bringen. Ähm, nein Danke - wir fahren dann mal zu einem anderen Möbelhaus.

2. Nun haben wir zwei Gestelle in der näheren Auswahl, die beide robust sind und uns von der Optik her gefallen. Kostenpunkt: das eine soll 299€ kosten und das andere stolze 459€. Ja, so macht das Spaß.

3. Die Taschenfederkernmatratzen (Stückpreis: 99€) sind für den Popo. Zumindest wären sie für den Rücken meines Mannes Gift. Vernünftige Matratzen (Kaltschaum) fangen somit bei 199€ an. Ja. Pro Stück.

Insgesamt werden wir für dieses "Vergnügen" also 800-900€ lassen müssen. Da stellt sich fast die Frage, ob es nicht zwei neue Wasserbettmatratzen (299€ für beide, plus Wasserfüllung, plus Aufbau, plus Lieferung) ebenso tun.
Nee nee, im Moment wissen wir nicht, wofür wir uns letztendlich entscheiden sollen - beide Entscheidungen haben ihre Vor- und ihre Nachteile.

Daher wende ich mich mal wieder ein paar schöneren Gedanken zu - sonst wird dieser Blog noch zum Ausheulblog. Bähh, wie langweilig. Ich präsentiere euch also lieber einen kleinen, weihnachtlichen Teil aus unserer Welt, den mir keiner nehmen kann und der auch ohne Schnee die entsprechenden Gefühle weckt: meine bisherigen Backergebnisse im Bereich "Plätzchen für den Weihnachtsteller 2011" :-)
In diesen Dosen verbergen sich unsere bisherigen kleinen Schätze. Schon eine richtig große Menge, oder? Wir haben jeden Tag (seit Ende November) ein bis zwei Sorten gebacken, da kommt eben einiges zusammen.
Und noch ist kein Ende in Sicht.

Ich würde gerne sagen, dass ich euch noch täglich eine Dose öffne und das Rezept präsentiere, aber da ich mich kenne, würde das in die Hose gehen ;-) Ich sage also lieber: bis Weihnachten öffne ich ab und zu mal eine der Dosen und lüfte ihr süßes Geheimnis.
Fangen wir doch gleich mit einer spontan aus der Menge gerissenen Dose an und öffnen den Deckel:
Oh, eine gute Wahl :) Diese Plätzchen habe ich gestern gebacken und eine Nacht ziehen lassen. Heute habe ich schon zwei "gemopst" und bin hochzufrieden. Sie sind knusprig, karamellig und nussig zugleich - nur leider kommt der Cappuccinogeschmack nicht so durch, wie ich es erwartet habe.
Vielleicht hätte ich normalen Cappu nehmen sollen - aber ich hatte nur welche in den Varianten "Schoko" und "Karamell" da, deshalb habe ich den Karamell-Cappu gewählt.
Aber, wie man sieht - diese Plätzchen bieten gute Möglichkeiten zum Ausprobieren ganz verschiedener Geschmacksvarianten.
Gefunden habe ich das Rezept auf Chefkoch.de - netterweise zur Verfügung gestellt von der Userin "Luckytina". Juhu, da sie einen eigenen Blog hat, kann ich sie direkt - und nicht nur ihr Chefkoch-Profil - verlinken :-D
Danke für das feine Rezept!

Cappuccino-Walnuss-Blümchen

Zutaten:
- 150g Mehl
- einen halben TL Backpulver
- ein Eigelb
- 3 EL Milch
- 100g Butter
- 85g Zucker
- einmal Vanillezucker (entweder eine Tüte, oder einen EL vom Selbstgemachten)
- 100g Walnüsse
- 25g Mandelstifte
- ein EL Cappuccinopulver (ich habe Karamellgeschmack verwendet)

Zubereitung:
Aus dem Mehl, dem Backpulver, dem Eigelb, einem Esslöffel von der Milch, der Butter, dem Vanillezucker und 60g vom Zucker einen Teig kneten. Das geht mit dem Handrührgerät (Aufsatz: Knethaken) oder der guten, alten Methode der Handarbeit ;-)
Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und für gute 30 Minuten in den Kühlschrank geben. Dieser Punkt sollte nicht ausgelassen werden - ich dachte mir, der Teig wäre schon richtig gut geworden und ich habe versucht, ihn auszurollen und Blümchen auszustechen. Es war ein Desaster - trotz Mehl klebte der Teig an der Silikonmatte und war nicht zu gebrauchen.
Daher: kühlen!!
Sobald der Teig gut gekühlt ist, kann er auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt werden. Plätzchen in beliebiger Form ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. 
Ofen auf 150° Umluft vorheizen.

In der Zwischenzeit die Walnüsse grob zerkleinern (ich mag die groben Stücke mehr als die kleingehackte Version, aber das ist reine Geschmackssache - entscheidet also selbst, wie ihr es am liebsten habt) und mit den Mandelstiften in einen Topf geben.
Dazu kommen die restliche Milch, der Zucker und das Cappuccinopulver. Im Originalrezept wird dies einmal aufgekocht und abgekühlt, doch ich habe es einfach langsam erwärmt, bis sich der Zucker gut aufgelöst hatte und die Masse leicht karamellisierte. Dann habe ich vorsichtig die (noch warme) Masse mit einem kleinen Löffel auf die Kekse verteilt und diese in den Ofen gegeben.
Nach 10-15 Minuten sollten sich die Ränder goldbraun färben - ab aus dem Ofen und abkühlen lassen.

Die Karamell-Nuss-Masse scheint jetzt bombenhart zu sein - doch nach einer Nacht wird sie viel weicher und lässt sich einfach abbeißen.
Die Kekse selber bleiben schön knusprig.

Ein wirklich herrliches Rezept - welches es ab jetzt jedes Jahr geben wird :)

3 comments:

  1. Uih ... da hast du ja schon fleißig nach meinem Rezept gebacken. Schaut schön aus auf deiner Seite :-)

    Viele Grüße von luckytina ... und danke für's verlinken !

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  2. Da habt ihr aber schon ganz viele Köstlichkeiten gebacken. Ich komme im Moment auch kaum zum Lesen und Kommentieren, daher keine Sorge.

    LG
    Judy

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  3. ach da warst du aber fleissig, ich habe dieses jahr irgendwie gar keine lust... zu wenig zeit und persönlich ist mir grad gar nicht so nach weihnachten, aber vielleicht kommt das noch ... danke für deinen schönen bericht!

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