Monday, September 26, 2011

Schwangerschaft und Geburt - Wie war das eigentlich?

Als ich vor drei Jahren merkte, dass in mir ein neues Leben heranwächst, begann eine aufregende Zeit für mich und meinen Mann.
Während einer Schwangerschaft entwickelt man ein ganz neues Verantwortungsbewusstsein; man hört mit dem Rauchen auf, ernährt sich gesünder und versucht, Stress zu vermeiden.
Doch dies sind nicht die einzigen Details, um die ich mich als werdende Mutter zusammen mit meinem Mann gekümmert habe.
Es galt, sich Informationen rund um die Geburt zu beschaffen und viele anstehende Fragen zu klären.

Soll mich eine Hebamme durch die Zeit der Schwangerschaft begleiten?
Schwangerschaft.at - Österreichs großes Portal zu Schwangerschaft, Geburt, Baby & Kinderwunsch
Für mich schied die persönliche Betreuung durch eine Geburtshelferin aus, da mein Frauenarzt mich durchaus kompetent und allumfassend beraten hat; doch es gibt sehr viele werdende Mütter, welchen die helfende Hand einer erfahrenen Kraft zusätzliches Vertrauen schenkt.

Wo möchte ich entbinden? Geburtshaus, Spital oder gar daheim?
War die Hausgeburt zu Urgroßmutters Zeiten noch gang und gäbe, zog es die Gebärenden der vergangenen Jahrzehnte größtenteils in die technisierte Umgebung eines Kreissaales, umringt von  Geräten der neuesten Generation, die ihnen ein Gefühl von Sicherheit vermittelten.
Auch ich habe mich zur Geburt im Krankenhaus meiner Stadt eingefunden, was sich im Nachhinein als die richtige Entscheidung herausgestellt hat. 

Ist eine natürliche Geburt dem Kaiserschnitt immer vorzuziehen?
Die vaginale Entbindung ist von der Natur vorgesehen und der weibliche Körper ist in seiner Anatomie darauf ausgerichtet, sie zu bewältigen.
Doch nicht jede Niederkunft verläuft nach Schema F und wenn ernste Komplikationen auftreten, ist ein Kaiserschnitt manchmal das einzig probate Mittel, um das Leben von Mutter und Kind zu retten.
So war es auch in meinem Fall: die Herztöne meiner Tochter wurden bei  jeder  aufkommenden Wehe schlechter und eine natürliche Geburt hätte ihre Gesundheit massiv gefährdet.

Welche schmerzlindernden Möglichkeiten stehen mir zur Verfügung und welche Risiken sind damit verbunden?
Vielfach wird heutzutage zur PDA, einer Lokalanästhesie im Bereich des Rückenmarks, geraten, um die Schmerzen der Wehen so weit wie möglich auszuschalten.
Ich persönlich habe mich gegen diesen Eingriff gesträubt, da mir die Erkenntnis, dass jemand mit einer Nadel an einer so sensiblen Stelle arbeitet, nicht geheuer war.
Dennoch kann ich, nachdem ich selber elf Stunden in den Wehen gelegen habe, jede Frau verstehen, die sich nach einer derartigen Hilfe sehnt.

Am Ende jedoch, sobald man sein Baby in den Armen wiegt, sind aller Schmerz, die Nervosität und jede Minute Angst vergessen.
Dann zählen nur noch die gemeinsame Zukunft und der Start in einen komplett neuen Lebensabschnitt.

2 comments:

  1. Interessanter Post. Wie ging es Dir denn während der Schwangerschaft? Übelkeit etc? Würdest Du vllt darüber auch noch einen Post schreiben? :)

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  2. Ui das wundert mich aber nun einen Bericht zu diesem Thema von dir zu lesen!?!
    Schwelgst du etwa doch in Gedanken? :)

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