Sunday, September 18, 2011

Lahmacun

***Piep***Dies ist ein Werbespot***Piep***
***Piep***Ende der Durchsage***Piep***

Nein?
Dann müsst ihr dort schnell mal vorbeischauen - bei ihr gibt es sooooo viele leckere Rezepte mit einfachen Anleitungen und detaillierten Bildern, das ist der Wahnsinn.
Auch ich habe dort ein Rezept entdeckt, welches mich sehr angesprochen hat - so dass ich es unbedingt selber ausprobieren musste.
Die Rede ist von türkischer Pizza, Lahmacun :-)

(Die erinnern mich stets an die Zeit auf dem Gymnasium - wir hatten einen türkischen Mitschüler, der eigentlich jeden Tag ein paar davon als Pausenbrot mit hatte.
Ich muss nicht extra erwähnen, dass wir uns alle darum gerissen haben, etwas davon abzubekommen, oder?
So etwas Leckeres - und immer frisch hausgemacht. Danke, Bilal - das war immer ein Hochgenuss.)
Zutaten (Fladen):
- 500g Mehl
- ein Paket Trockenhefe (oder einen Würfel frische Hefe)
- ein TL Zucker
- ein TL Salz
- ein TL Öl
- etwas Wasser

Zubereitung:
Hefe, Salz und Zucker mit dem Mehl vermischen. Öl hinzufügen.
Mit etwas Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten (immer wieder ganz wenig Wasser hinzufügen, verkneten und wiederholen, bis die Masse nicht mehr klebt).
(Falls ihr frische Hefe verwendet, löst ihr sie in etwas warmen Wasser und Zucker auf und gebt sie dann zum Mehl.)
Die Schüssel mit einem Handtuch bedecken und an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.
Den Teig teilt ihr in 8-9 gleichgroße Portionen auf und rollte sie mit einem Nudelholz auf einer bemehlten Fläche zu sehr dünnen Teigfladen aus.
(Man kann die Menge übrigens auch prima verdoppeln, wenn man mehr Esser erwartet.)

Zutaten (Belag):
- 250g Rinderhack
- 250g passierte Tomaten
- eine große Zwiebel
- eine halbe Paprika (rot)
- 2 EL Öl
- ein halber Bund glatte Petersilie 
- Salz, Pfeffer und Pul Biber (oder normales Paprikagewürz)

Zubereitung:
Die Zwiebel fein hacken, die Paprika in winzige Stücke schneiden und auch die Petersilie kleinhacken.
Das nimmt ein wenig Zeit in Anspruch, lohnt sich aber, versprochen.
Da es an diesem Tag bei uns keine frische Petersilie gab, habe ich einfach ein paar Kräuter aus dem Glas genommen (mag ein geschmacklicher Unterschied sein, aber manchmal muss man eben improvisieren).
Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen (sollte eine relativ homogene Masse werden).

Auch hier habe ich improvisiert, da ich nirgends Pul Biber kaufen konnte.
Daher habe ich einfach normales Paprikagewürz genommen und für die Schärfe ein paar Chiliflocken einrieseln lassen.
Mein Tipp: sehr kräftig würzen, sonst schmeckt das Lahmacun nachher zu lasch!
(Auch hier kann man wunderbar einfach verdoppeln.)


endgültige Zubereitung:
Den Ofen auf 175° (Umluft vorheizen) und mehrere Backbleche vorbereiten (umso schneller geht es hinterher).
Einen großen Teller und ein feuchtes Geschirrtuch bereitstellen,
Einen EL (gut gehäuft) von der Hackmasse auf dem Teigfladen verteilen und für 8-10 Minuten in den Ofen geben.
Sanna sagt, dass der Belag nicht mehr feucht aussehen darf - dies ist das Anzeichen dafür, dass das Lahmacun fertig ist.
Schnell vom Blech nehmen und auf den Teller geben, mit dem feuchten Geschirrtuch abdecken.
Jeden weiteren Fladen darauf stapeln und stets gut mit dem feuchten Tuch bedeckt halten (dadurch werden sie schön weich und lassen sich gut zusammenrollen).

Wir haben die Leckerchen pur genossen, aber natürlich könnt ihr sie auch nach Belieben füllen.

Danke Sanna, das ist ein tolles Rezept :) Ein wenig aufwendig, aber das macht man ja auch nicht alle Tage.

3 comments:

  1. Das klingt echt gut, werde ich mir auch mal merken und sicher mal ausprobieren :)

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  2. Vielen lieben Dank für das dicke Lob :-))
    Ja, sehr aufwendig (zumindest, wenn man wie ich gleich 5 Köpfe versorgen muss), aber ich liebe dieses Rezept auch! Es ist wirklich toll und ich habe sie übrigens neulich auch mal eingefroren (fertig). Lohnt sich dann erst recht, denn dann kann man sie nach Bedarf schnell in der Mikrowelle oder Backofen aufwärmen und hat so immer einen "schnellen Snack" :-)

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