Monday, July 25, 2011

Back in style ... starring: Lemon Curd

Aloa alle zusammen!
Das war ein feines Wochenende - nach der vielen (Back)Arbeit am Freitag konnte ich den Samstag schön genießen.
Auch der Sonntag hatte es in sich: Nach dem Frühstück (um 12 Uhr ...) fuhren wir zu Schwiegerpapachen, um ihn und seine bessere Hälfte abzuholen und dann mit der gesamten Mannschaft (6 Erwachsene und 3 Kinder) Schwimmen zu gehen.
Danach gab es ein leckeres Abendbrot für Alle - Gulasch, Nudeln und Salat. 
Kennt ihr das auch, dass es immer zehnmal besser schmeckt, wenn man selber nicht kochen musste? ;-)

Allerdings sind solche Feste aus einem Grund auch immer ein wenig zum Verzweifeln: Es kommen massenhaft neue Rezepte und Bilder zu dem (ohnehin schon übergroßen) Haufen unveröffentlichter Artikel hinzu.
*seufz*

Ich setze irgendwie alle Hoffnungen auf Mitte August, wenn die kleine Maus endlich in den Kindergarten darf.
Vielleicht klingt das in manchen Ohren unverständlich, aber nach 3 Jahren nonstop (24/7) "Mutter sein" freut man sich einfach mal auf 5 Stunden pro Tag ohne "Mama hier", "Mama da" und Windeln wechseln.

Es wird eine Zeit sein, in der ich mich durchgehend um einen Bericht kümmern kann, ohne alle 5-10 Minuten aufzustehen (Hunger/Durst/Kuscheln/etc.), den Faden zu verlieren und neu anfangen zu müssen.

All diese Dinge erfüllen mich, auf der einen Seite.
Sind aber, auf der anderen Seite, nicht mehr genug.

Ich möchte mehr. Möchte Schreiben. Möchte damit ein wenig Geld verdienen. Abschalten. Das Gehirn durchpusten.

Um nach den fünf kinderfreien Stunden als entspannte Mama wieder voll und ganz für meine Kleine dazusein.

Damit ich nicht ganz den Anschluss verliere, poste ich heute ein relativ kurzes Rezept: für Lemon Curd (auch ein Relikt, übrig geblieben von Ostern)
Es ist zu beachten, dass dies ein traditioneller englischer Brotaufstrich ist.
Englische Küche behagt nicht jedem Gaumen!
Und wie der Name schon verrät, besteht Lemon Curd aus Zitronen (Saft+Abrieb). Es ist dementsprechend eher säuerlich.
Schön ist die mannigfaltige Verwendbarkeit des Curds; man kann es wie einen Pudding einfach weglöffeln, als Brotaufstrich verwenden oder Torten und Plätzchen damit füllen.
Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt - nur dem Gaumen ;-)

Das Rezept stammt von Chefkoch.de - vielen Dank an den User Jockelchen für das Einstellen!

Zutaten:
- 150ml frisch gepresster Zitronensaft
- 140g Zucker
- etwas Vanille
- ein EL Butter (gestrichen)
- 2 TL Zitronenabrieb
- 3 Eier

Zubereitung:
Den Zucker mit dem Zitronensaft in einen Topf geben.
Langsam zum Köcheln bringen.
Vanille, Butter und Zitronenabrieb dazugeben und mit einem Schneebesen gut verrühren.
Wenn es leicht blubbert, Topf vom Herd nehmen und beiseite stellen (Herd auf ein Minimum herunterdrehen).

Das Gemisch muss nun abkühlen, da ihr die Eier hinzufügen wollt.
Ist die Masse dafür noch zu heiß, stockt das Ei(weiß) und ergibt einen unschönen "Grissel".
Schlagt die Eier auf, gebt sie in eine kleine Schüssel und verquirlt sie sehr gut.
Sobald das Zitronengemisch nur noch lauwarm ist, schnappt ihr euch ein Teesieb und lasst die Eier langsam dort hindurchlaufen (in die Masse).
Währenddessen rührt ihr fleißig weiter mit dem Schneebesen.
(Und da ihr keine 3 Hände habt, sollte euch dabei irgendjemand zur Hand gehen.)

Der Curd sollte schon jetzt anfangen, zu einer dicklichen (puddingartigen) Creme zu werden.
Um ganz sicher zu gehen, dass keinerlei Salmonellengefahr besteht, kommt die Masse wieder zurück auf den Herd und wird nochmals für ca. 10 Minuten erwärmt (nicht gekocht).
Dabei ständig rühren!
Den fertigen Curd könnt ihr nun in kleine, wiederverschließbare Gläser abfüllen und verschenken (oder selber wegnaschen).
Mein Tipp:

Seid ganz vorsichtig beim hinzufügen der Eier - kippt lieber erst einmal nur wenige Tropfen in die Masse, um zu prüfen, ob sie schon kühl genug ist.

Sollte sie noch zu heiß sein und das Eiweiß stocken, könnt ihr die Masse noch retten, wenn bisher nur wenige Tropfen in das Gemisch gelangt sind.
Ihr "fischt" die grisseligen Teile einfach aus dem Curd, lasst es weiter abkühlen und versucht es dann noch einmal.

0 comments:

Post a Comment

 

Cookienelle Template by Ipietoon Cute Blog Design and Homestay Bukit Gambang

Blogger Templates