Friday, May 20, 2011

Ein Schwung neuer Pralinenrezepte


*****Update*****
Zwar ist die Sache um Japan noch nicht vorbei (wird es das jemals?), aber es ändert nichts an der Tatsache, dass das Leben hier ganz normal weitergeht.
Darum werde ich mein gewohntes Posten wieder aufnehmen und einfach diese Nachricht vor jeden Beitrag schalten - mit den 3 relevanten Links, die jeder anklicken darf, der etwas für die Menschen tun will, die es im Moment so schlecht getroffen haben.


***** 

So, sieht es bei mir aus, wenn ich mal wieder dem Pralinenwahnsinn verfalle - hmm, man könnte ja mal wieder X und Y mit Pralinen überraschen ... ach ja, aber es müssen schon mehrere Sorten sein, weil X mag dies nicht und Y das nicht .. und wenn ich X beschenke, sollte ich Z auch was geben, wäre nur gerecht ... ach herrje, Z mag das Alles aber nicht, also müssen es noch mehr Sorten sein .. etc. pp.
Heraus kommen 4 große Glasplatten voller Pralinenvariationen.
Und jede Menge großer und kleiner Geschenkbeutel für die glücklichen Empfänger :-)
Daher habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, aber jede Menge Zellophantütchen verschiedener Größen und Geschenkband im Hause zu haben.
Ausserdem kann man bei solchen Aktionen ganz toll neue Pralinenrezepte ausprobieren (und dabei naschen hrhrhrhrhr).

Doppeldeckerpralinen

Zutaten:
- 100g weiße Kuvertüre
- 50g Vollmilchkuvertüre
- 50g Zartbitterkuvertüre
- 50g Nougat
- grob gehackte Haselnüsse
- Krokant

Zubereitung:
Man benötigt 2 Eiswürfelformen oder die Plastikschalen, in denen Toffifee stecken, damit man die Pralinen da reingießen kann (je nach Eiswürfelform geht es mal besser, mal schlechter raus .. gerade die Toffifeeschalen lassen sich besser knicken .. sind danach aber höchstwahrscheinlich unbrauchbar geworden).
Zuerst wird die weiße Schokolade geschmolzen (ich habe eine Chocolatiere, mit dieser kann man besser temperieren, als im Wasserbad .. zuerst bei 60° schmelzen, dann auf 40° flüssig halten).
Die flüssige Schoki wird als obere Schicht zuerst in die Formen gegossen.
Ich habe hier das Krokant hinzugefügt, indem ich es zuerst in die Förmchen gestreut und dann die Schoki drüberfließen lassen habe .. dies würde ich sie nicht wieder machen, da es am Ende unschön aussieht.
Eher würde ich das Krokant kurz durch die Schokolade ziehen und so gemeinsam in die Formen gießen.
Jetzt werden die dunkle Kuvertüre, die Vollmilchschokolade und das Nougat zusammen geschmolzen.
Ist alles flüssig, können die Nüsse untergehoben werden.
Die Masse als 2. Schicht über die weiße Schokolade gießen und die Pralinen dann hart werden lassen (nicht im Kühlschrank).
Für die Nüsse und das Krokant habe ich keine Mengen angegeben, da man hier nach eigenem Belieben dosieren kann.
Sobald die Pralinen gut durchgehärtet sind (über Nacht stehen lassen), kann man sie vorsichtig aus den Formen lösen.
Auf diesem Bild sieht man die Pralinen - die Runden und die Herzförmigen .. wie man sieht, hat sich die Schokolade nicht mit dem Krokant vermischt und das Ganze sieht sehr unschön aus!
Von daher werde ich das nächste Mal auf jeden Fall das Krokant mit der Schoki mischen.
Lecker waren sie aber trotzdem ^.^

Auch lecker: Philadelphiapralinen ( von Chefkoch.de: )

Philadelphiapralinen

Zutaten:
- 100g Zartbitterkuvertüe
- 100g Frischkäse (nein, muss natürlich nicht zwingend Philadelphia sein)
- 2 EL Puderzucker
- Vanille (sei es echtes Mark, Vanillezucker oder Vanillepuder)
- Kuvertüre zum Umhüllen oder Kakao/Puderzucker zum Wälzen

Zubereitung:
Schokolade schmelzen und in einer Schüssel mit dem Frischkäse, dem Puderzucker und der Vanille verrühren, bis eine geschmeidige Masse entsteht.
Die Masse in den Kühlschrank stellen und solange kühlen, bis sie fest genug ist, um Pralinen daraus zu formen.
(Kleine Kügelchen formen und zwischen beiden Händen rollen.)
Nochmals gut kühlen.
Die Pralinen können in Kakaopulver oder Puderzucker (oder gemahlenen Nüssen/Mandeln) gewälzt werden oder mit Vollmilchkuvertüre überzogen werden. (Über Nacht aushärten lassen.)
Ein Tipp: Ich habe anstelle der normalen Vanille eine Essenz genommen (bekommt man bei den Backartikeln in kleinen Tütchen; es ist eine dunkelbraune Flüssigkeit) - macht das besser nicht!
Es wird zwar sehr vanillig, aber aufdringlich-vanillig. Ich hätte lieber einen dezenteren Geschmack gehabt.

Noch mehr Rezepte von Chefkoch.de gefällig? Kein Thema, wir haben noch Rumrosinen-Nougat-Konfekt im Angebot. 

Rumrosinen-Nougat-(Marzipan)-Konfekt

Zutaten:
- 125g Rosinen
- Rum(topf), genug, um die Rosinen zu bedecken
- 125g grob gehackte Haselnüsse
- 200g Nougat
- 300g Kuvertüre (Zartbitter)
- Marzipanrohmasse

Zubereitung:
Rum in eine kleine Schüssel geben und Rosinen hinzufügen. Der Rum sollte die Rosinen bedecken.
Da ich jedes Jahr Rumtopf ansetze, nutze in den Rum daraus (eine feine Süße) für solche Angelegenheiten - schmeckt durchaus immer wieder gut :-)
Die Rosinen müssen solange in der Flüssigkeit ziehen, bis sie sich vollgesogen und das Aroma aufgenommen haben (naja, und bis sie eben weicher sind).
Danach gut abtropfen lassen!
Rosinen, Nüsse und Nougat in einer großen Schüssel gut verkneten.
Diese Masse soll nun solange gekühlt werden, bis sie fest genug zum Formen ist.
Da dies bei mir nur sehr schwer in Gang kam, habe ich ein wenig Marzipan untergeknetet, um die Konsistenz zu verbessern.
Ich kann keine genauen Angaben machen, wie viel Marzipan es am Ende geworden ist, denn darauf habe ich nicht geachtet.
Sobald man mit der Konsistenz zufrieden ist und kleine Pralinen geformt hat, kühlt man diese nochmals, damit man sie besser mit Kuvertüre überziehen kann.
Kuvertüre schmelzen und Pralinen damit überziehen; über Nacht aushärten lassen.

Ein kleiner Osterpralinen-Geheimtip: 
Eierlikörmarzipanpralinen

Zutaten:
- 200g Marzipan
- 6 EL Eierlikör
- 6 EL Puderzucker
- 400g Zartbitterkuvertüre zum Überziehen der Pralinen


Zubereitung:
Das Marzipan mit dem Likör und dem Puderzucker in einer Schüssel verkneten und danach in den Kühlschrank stellen, damit die Masse formbar wird.
Zwischendurch auf den Geschmack testen und gegebenenfalls mehr Likör zugeben.
Sollte die Masse nach einer Stunde im Kühlschrank noch nicht formbar genug sein, kann mehr Marzipan hinzugefügt werden (oder gemahlene Mandeln).
Sobald die Masse formbar ist, werden kleine Pralinenkügelchen erstellt und diese für 30 Minuten auf einem mit Backpapier belegten Untergrund in den Gefrierschrank gestellt.
In dieser Zeit die Kuvertüre in der Chocolatiere (oder im Wasserbad) schmelzen lassen und die Pralinen damit überziehen, sobald sie aus dem Gefrierschrank geholt werden.
Schokolade einige Stunden (oder über Nacht) fest werden lassen (geht bei den Temperaturen im Moment am besten im Kühlschrank).


Ich habe in diesem Fall keinen Link zum Originalrezept angegeben, da es schlichtweg keines gibt.
Ich habe einfach die Sachen in eine Schüssel "geschmissen" und ausprobiert, ob man das Ergebnis "Praline" nennen darf =P
Natürlich wird es schon vor mir Leute gegeben haben, die so oder so ähnlich bereits verfahren sind - macht mir daher keinen Vorwurf, wenn ihr irgendwo über ein derartiges Rezept stolpert - ich erhebe keinen Anspruch auf Originalität.

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