Tuesday, March 8, 2011

selbstgemachte Hamburger

Sobald man ein Kind hat erwacht der Wunsch, viele Dinge, die man vorher einfach fertig gekauft hat, einmal (oder öfters) selber zu machen.
Um zu wissen, was genau drin ist. Um, mit stolz geschwellter Brust, sagen zu können: "Das habe ich gemacht." Um seinem Kind zu vermitteln, dass man nicht alles fertig kaufen muss, sondern Spaß am Selbermachen haben kann.
Das soll nicht heissen, dass ich auf Fertigprodukte verzichte - es gibt viele Tage, an denen es mal schnell gehen muss oder die Lust irgendwie fehlt.
Da greift man eben mal auf die Dose zurück oder fährt das goldene M an. Kein Beinbruch. Die pappigen kleinen Burgerdinger aus dem Fast Food Laden schmecken.

Man kann die pappigen kleinen Dinger aber auch selber machen. Dann sind sie gar nicht pappig. Und nicht klein. Sie sind frisch, groß und machen mächtig satt.
Allerdings sollte man genügend Vorbereitungszeit mit einplanen - der Teig für die Brötchen braucht ca 2  bis 2 1/2 Stunden insgesamt.
(Ja, wir backen die Brötchen heute auch selber - nur die Gurken und die Tomaten für den Belag, die baue ich nicht selber an ... ;-) ... )

DIY-Hamburger

Zutaten (Burgerbrötchen):
- 500g Mehl
- 240ml warme Milch
- 60g weiche Butter
- ein Ei
- ein Paket Trockenhefe
- 3 EL Zucker
- ein TL Salz

Zubereitung (Burgerbrötchen):
Das Rezept stammt mal wieder von Chefkoch.de - hier geht es zum Original in Wort und Bild.
Laut den Packungshinweisen der Trockenhefe muss man sie einfach dazumischen und muss nichts mehr anrühren, dennoch kann es nicht schaden, der Hefe einen sanften Start in den Teig zu geben.
Von daher:
In einer kleinen Schüssel die Hefe mit dem Zucker und der Milch mischen und einige Minuten in Ruhe lassen.
In einer großen Schüssel das Mehl mit dem Salz mischen, dann die Butter und das Ei hinzufügen.
Milchgemisch hinzugeben und zu einem glatten Teig kneten.
Nun muss der Teig eine Stunde lang gehen - ich decke dazu die Schüssel mit einem Geschirrtuch ab und gebe sie in meinen Ofen (dieser wird ganz kurz auf niedrigster Stufe angestellt und nach 1-2 Minuten wieder ausgemacht - wir brauchen nur etwas Wärme).
Nach der Stunde sollte der Teig bereits gut aufgegangen sein.
Den Teig nochmals kräftig durchkneten und ein kleine Burgerportionen aufteilen (12 kleine Brötchen oder 6 Große).
Kugeln formen und auf das Backblech legen. Flachdrücken.
Nochmals abdecken und bei geringer Wärmezufuhr 45 Minuten lang gehen lassen, bis auch die Burgerbrötchen aufgegangen sind.
Den Ofen nun auf 175° (Umluft) vorheizen.
Laut Rezept brauchen die Brötchen 15 Minuten, bis sie fertig sind. Bei mir waren sie nach dieser Zeit zu dunkel und zu fest.
Ich würde zwischendurch immer wieder prüfen, wie weit sie sind und lieber zur Not mal eins herausnehmen und aufschneiden, um sicher zu sein.
Denn wenn sie zu braun sind, werden sie auch zu trocken.
Desweiteren werde ich nie wieder beide Bleche gleichzeitig backen - trotz Umluft.
Die Brötchen vom unteren Blech hatten einen viel zu dunklen (trockenen) Boden, die vom oberen Blech einen wunderbar Gelungenen,
Also backe ich lieber zweimal ;-)

Zutaten (Burgerfrikadellen):
- 500g Gehacktes (halb/halb)
- eine kleine Zwiebel
- 4 EL Paniermehl
- 2 EL Senf
- Salz & Pfeffer
- ein Ei
- Paniermehl zum Wenden
- Öl zum Braten

Zubereitung (Burgerfrikadellen):
Zwiebel in kleine Stücke schneiden und mit dem Hackfleisch in eine Schüssel geben. Mit Salz, Pfeffer und Senf würzen.
Das Ei und das Paniermehl dazugeben und kräftig durchkneten, bis man eine schöne feste Masse hat.
Aus der Masse Kugeln in gewünschter Größe formen und diese zwischen beiden Händen flachdrücken.
Von beiden Seiten panieren.
Öl in der Pfanne erhitzen (ich gieße meistens relativ viel Öl ein, so dass die Frikadellen ca. bis zur Hälfte in Öl "schwimmen" und stelle von 9 möglichen Stufen an meinem Herd die 7. ein - sollte das Öl zu heiss werden, kippe ich welches nach, um die Temperatur zu drosseln).
Frikadellen ins heisse Öl geben und von beiden Seiten braten.
Die Menge resultiert aus eurem eigenen Geschmack - je nachdem, wie groß und dick ihr die Frikadellen haben wollt.
Ich passe sie meistens der Menge an Burgerbrötchen an, die ich backe.

Sonstiges:
- Zwiebeln
- Tomaten
- Gurken
- frischer Salat
- Käse
- Soßen (Ketchup, Senf, Burgersoße, etc.)
- alles, was man gerne auf seinem Burger hätte
- evtl. Pommes als Beilage
Tja, und ab hier beginnt der fantasievolle Teil - einfach das Brötchen aufschneiden und nach Herzenslust belegen und dekorieren.
Das macht Spaß und schmeckt gleich doppelt so gut.
Für den ganz großen Hunger kann man auch gleich noch eine Portion Pommes dazuservieren - mache ich allerdings nie, da uns allein die Burger schon pappsatt machen.

Gutes Gelingen und guten Hunger :-)

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