Friday, March 11, 2011

Gäste verwöhnen leicht gemacht

Gäste hat jeder irgendwann mal. Der eine öfter, der andere weniger.
Wir gehören zur ersten Kategorie.
Wobei meistens Feste gefeiert werden (Geburtstage und sowas), zu denen fast die gesamte Familie vorbeikommt  und somit gleich eine ganze Kaffeetafel und abends ein Buffet vorzubereiten sind.
Wenn aber mal im kleinen Kreis "gefeiert" wird, dann fährt man "größere Geschütze" seiner "kulinarischen Kunst" auf, um dem Besuch einen schönen Tag zu bereiten.

Hier also mein kleiner "Guide" für einen "liebe Gäste verwöhnen"-Tag.

1. Kaffee & Kuchen
Zu einer perfekten Einleitung gehören frischer, selbstgebackener Kuchen und eine heiße Tasse Kaffee. Am Liebsten backe ich dafür einen Fantakuchen - dieser ist schnell gemacht, hammerlecker und gelingsicher.
(Das Beste ist, dass man ihn einfach am Abend zuvor macht und über Nacht in den Kühlschrank stellt, so kann man sich am nächsten Tag auf andere Dinge konzentrieren.)
2. ein himmlisches Dessert
Der krönende Abschluss für ein tolles Abendessen ist eine kleine, süße Verführung. Warum ich das jetzt schon schreibe?
Weil die Vorbereitung des Desserts auf morgens fällt, damit es im Kühlschrank noch ein bisschen Zeit zum festwerden hat - darum kümmern wir uns vor allem Anderen um die Zubereitung des Desserts.
Das Originalrezept findet ihr, wie immer, auf Chefkoch.de :-)

Schokotöpfchen

Zutaten:
- 200ml Sahne
- 175g Schokolade (Zartbitter)
- 2 Eier
- 2 EL Baileys
(- 2 EL kalter Espresso/Kaffee)

Zubereitung:
Die Schokolade mit der Sahne zusammen in einem Topf ganz langsam erwärmen und zum Schmelzen bringen. Gut verrühren.
Die Eier mit dem Likör (und optional: mit dem Kaffee) in einer hohen Rührschüssel verrühren.
Die Schokosahne etwas abkühlen lassen, dann zur Eiermasse hinzugeben und sehr gut verrühren.
Auf 6 kleine Espressotassen oder ähnliche Gefäße verteilen und für mindestens 5 Stunden in den Kühlschrank packen.
(Ich habe aus dieser Masse 2 Portionen gemacht, was definitiv viel zu viel war! Die feste Creme, die entsteht, ist wirklich mächtig und kaum jemand wird mehr als eine Espressotasse voll davon essen.)

3. ein raffiniertes Hauptgericht
Tütchenkram war gestern - heute kocht man ohne. Und es geht einfacher, als man denkt. Es wird zwar nicht komplett auf Convenience-Produkte verzichtet (Instantbrühe), aber es besteht nicht zu 99% daraus.

Geschnetzeltes

Zutaten:
- ein Kilo Schweinefleisch (Filet, da wir diesmal aber keins bekommen haben, tat es auch Gulaschfleisch)
- 400g frische Champignons
- 4 kleine Schalotten
- Öl zum Anbraten
- ein Liter Brühe (Rind oder Gemüse)
- 200ml Sahne
- 125ml Weißwein
- ca. 4 EL Mehl
- etwas Wasser
- ein TL Zucker
- ein TL Thymian

Zubereitung:
Das Fleisch sehr klein schneiden (Gulasch ist ja schon relativ gut vorgeschnitten, ich wollte es aber noch kleiner haben), beiseite stellen.
Schalotten in kleine Stückchen schneiden und ebenfalls beiseite stellen.
Champignons putzen und in Scheiben schneiden.
Öl in eine Pfanne gießen und erhitzen.
Zuerst die Champignons in 2 Ladungen mit jeweils einem kleinen Teil der Schalotten anbraten und zur Aufbewahrung nachher in eine große Schüssel geben.
Das Fleisch in 4 kleinen Ladungen ebenso anbraten (jeweils mit Schalotten) und zu den Pilzen geben.
(Man brät Fleisch immer in kleinen Mengen an, da Wasser aus dem Fleisch austritt und es bei zu großer Menge eher kochen als braten würde.)
Pilze und Fleisch werden jetzt in einen großen Topf umquartiert und mit dem Liter Brühe aufgegossen.
Erhitzen.
Sahne und Weißwein hinzugeben und kochen lassen.
Um die Soße anzudicken, wird Mehl mit Wasser in einer kleinen Schüssel gemischt (es sollten keine Mehlklumpen mehr zu sehen sein) und diese Flüssigkeit zum Geschnetzelten gegeben.
Etwas kochen lassen und testen, wie gut die Soße angedickt ist.
Solange wiederholen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (bei mir waren das ungefähr 4-5 EL Mehl).
Mit Zucker und Thymian abschmecken.
(Ich mogele immer ein wenig und färbe das Geschnetzelte mit Soßenbraun nach, damit die Farbe etwas intensiver ist .. aber psssssstttttt ...)
Dazu serviere ich Rosenkohl und Spätzle.

Und so sieht unser Menü am Abend dann aus:


Viel Spaß beim Verwöhnen :-)

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