Thursday, February 3, 2011

in Schoki getauchte Marshmallowbären

Heute hat mein Mann Geburtstag und es geht in die heisse Phase der Partyvorbereitungen. 
Betten frisch beziehen, Fenster putzen, gründlich durchwischen und noch ein paar Kleinigkeiten erledigen - damit die Bude zur Partyhöhle werden kann.
Zur Familienfeierhöhle. Was noch besser ist, weil man hinterher weniger aufräumen muss *g*

Dennoch möchte ich schnell noch eine Kleinigkeit bloggen - den Beweis, dass man Marshmallows/Mäusespeck tatsächlich ganz einfach selber machen kann (und mit ein paar Keksausstechern sogar noch einen riesigen Spaß für Kinder daraus machen kann).
Auf die Idee kam ich durch eine Menge amerikanische Blogs, die zurzeit nur noch am Marshmallow produzieren sind - und zwar in den ausgefallensten Formen und Geschmacksrichtungen. Da bekommt man ganz einfach Lust darauf, auch welche zu machen.

Dennoch scheut man sich, wenn man sich die Zutatenlisten durchliest oder die Verfahrensweisen. Da sind manchmal Sachen dabei, da frage ich mich, woher bekomme ich die, wenn nicht aus dem Chemielabor um die Ecke?

Also musste das Internet herhalten, um ein einfaches Rezept (am Besten auf Deutsch) zu finden, was man mal eben so nebenbei machen kann, ohne vorher in Chemie promoviert zu haben.
Und nach ein bisschen Geklicke hier und Gewusel da, war ich am Ziel:
Ich empfehle jedem, diesen Blog und vor allem den Eintrag über das Herstellen von Marshmallows zu Lesen - amüsant und interessant geschrieben, lehrreich und einfach nur richtig toll.
(Und vor Allem mal ein Mann, der über Essen und Kochen bloggt, dass ist schon eine kleine Sensation ^.^)
In dem Blogeintrag werden übrigens 2 Rezepte beschrieben, also nicht wundern! Ich habe mich an das 2. gehalten, da es nicht nur einfacher war, sondern in der Bewertung im nachhinein sogar gewonnen hat =)

Ich würde sagen, ran an den (Mäuse)Speck!

Zutaten:
- 2 Packungen gemahlene Gelatine (á 9g, also 18g)
- 280g Puderzucker
- 150ml Wasser
- Aroma (zB 2 Packungen Vanillezucker, oder ein EL Erdbeersirup oder oder oder...)

zusätzlich:
- ein Gemisch aus 3EL Puderzucker und einem EL Stärke
- etwas Kokosfett
- eine Form (zB Auflaufform)

Zubereitung:
Zuerst einmal die Form mit Kokosfett dünn bestreichen - es soll nur ein glatter Film aufgetragen werden (evtl mit einem Pinsel korrigieren) und dann mit dem Puderzucker-Stärke-Gemisch pudern (wie man auch eine Kuchenform buttern und mehlen würde, damit nichts anbackt).
Beiseite stellen.

Gelatinepulver mit Wasser in einem kleinen Topf erwärmen und auflösen lassen - derweil den Puderzucker und die gewünschten Aromen in eine hohe Schüssel geben.
Sobald das Gelatinewasser dickflüssig wird das Gemisch zum Puderzucker geben und mit dem Handrührgerät aufschlagen.
Mein Gerät beherrscht einige Stufen (mehr als 10) und ich nutze für den Mäusespeck Stufe 3.
Geschlagen wird zwischen 5 und 6 Minuten - die Masse wird immer dicker und fluffiger.
Die Masse muss einigermaßen fest sein, aber immer noch flüssig genug zum Gießen - dann ist sie genau richtig, um in die Form gegossen zu werden.
Mit einem Spachtel kann man die Oberfläche noch etwas glätten.
Puderzucker-Stärke-Gemisch in ein Teesieb geben und die Oberfläche pudern.
Jetzt muss das Ganze trocknen - bei mir hat das ungefähr eine Stunde gedauert.

(Wen es wundert ... ich habe 2 Massen gemacht, die Untere (rosane) mit Erdbeersirup und die Obere (weiße) mit Vanille.)

Nun könnte man den Mäusespeck umdrehen, auf eine mit dem Puderzucker-Stärke-Gemisch bedeckten Oberfläche stürzen und dann in Rechtecke/Quadrate schneiden, nochmal wälzen und in ein luftdichtes Behältnis geben.

Ich habe mich jedoch dafür entschieden, kleine Bärchen auszustechen (erfordert ein wenig Kraft, die Masse ist zäh), diese auf Holzspieße zu ziehen und dann 100g Vollmilchkuvertüre im Wasserbad zu schmelzen.
Daraufhin habe ich eine Seite der Bärchen in die Schoki gedippt und die Spieße über Nacht trocknen lassen.
War keine so tolle Idee, da die nicht von Schokolade bedeckte Fläche etwas trocken geworden ist!
Nächstes Mal mache ich so etwas früher am Tag und verpacke die Bärchen direkt, nachdem die Schoki getrocknet ist.
Ok, also, wie man sieht (liest), ist Mäusespeck produzieren kein Hexenwerk und kann toll zum Kindervergnügen ausgebaut werden.

Wann ich wieder bloggen werde, weiß ich selber noch nicht. Habe zwar 2 tolle Rezepte in der Hinterhand, aber heute und morgen (achja, Samstag auch) wird es ein wenig stressig werden.
Lasst euch also überraschen ^_^

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