Sunday, December 5, 2010

Russische Nussecken

Diese Leckereien habe ich an dem Wochenende gebacken, an dem Schwiegerpapa und seine bessere Hälfte Madeleine zu sich genommen haben, damit wir in aller Ruhe das Wohnzimmer renovieren können <3
Das war auch echt notwendig - wie sonst hätte ich all den Kram aus den Schränken und Regalen einfach überall in der Wohnung verstauen können, ohne das immer jemand darin herumwühlt und evtl. etwas zerbricht? Wie sonst hätten wir in Ruhe streichen können, ohne dass jemand selber auch mit ran wollte und  am Ende noch das Sofa bepinselt hätte? Wie sonst hätten wir hinterher gründlich putzen können, ohne dass jemand ständig über den gewischten Boden läuft?
Es war so tatsächlich viel stressfreier und ich bin total froh, dass wir es so gemacht haben und auch machen konnten. Das neue Wohnzimmer strahlt in feinstem Weiß und ist netter als je zuvor.
Eigentlich wollte ich etwas aus Moldawien backen - der Heimat von Nina. Habe aber leider auf die schnelle kein verwertbares Rezept gefunden und bin daher auf ein russisches Rezept umgesprungen (also die gleiche Richtung .. geographisch).
Am Anfang war ich ein wenig skeptisch, da eine hohe Menge Eier gefordert war und ich etwas Derartiges sowieso noch nie versucht habe. Und spätestens, nachdem ich die ersten Happen probiert hatte war ich froh, dass ich mich getraut habe.
Obwohl ich kein großer Nussfan bin, haben mir diese kleinen Scheisserchen wirklich gut geschmeckt! Und der Geschwindigkeit nach zu Urteilen, in der sie verputzt wurden - kamen sie überall gut an.
Das Rezept stammt von .. oh Wunder oh Wunder ... Chefkoch.de! Meine Lieblingsdatenbank :-)
So, wenn ihr hier draufklickt, kommt ihr zum Originalrezept - diesmal habe ich persönlich nicht viel verändert (ausser, dass ich nur 9 Eier verwendet habe und mit der Backtemperatur nicht klargekommen bin).

Zutaten:
- 9 Eigelb
- 200g Butter, weich
- 200g Zucker
- 200g Mehl

Zutaten für das Topping:
- 9 Eiweiß
- 250g Puderzucker
- 200g gemahlene Nüsse
- 100g Schokoraspel
- 200g Kuvertüre

Zubereitung:
Ofen auf 150° (Umluft) vorheizen - im Originalrezept steht zwar 200° (ja, auch Umluft), aber das kam bei mir nicht hin - jedenfalls nicht 30 Minuten lang >.<
Ein Backblech vorbereiten, indem man Backpapier oder eine Backmatte auslegt.

Nach dem Abwiegen der Zutaten alles (Eigelb, Butter, Zucker und Mehl) in eine Schüssel verfrachten und mit dem Rührgerät zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
Mit einem Spachtel oder sonstigem Werkzeug im Rechteck auf der Backunterlage dünn auftragen.

Für den Belag die Eiweiß steif schlagen. Haselnüsse, Schokolade und Puderzucker hinzugeben, einmal kurz umrühren.
Gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen.

Für 30 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen und gut auskühlen lassen.

Was jetzt kommt, ist total optional. Ich mag nur die unregelmäßigen Ränder bei Blechkuchen nicht so wirklich gerne leiden, daher schneide ich die Ecken ab.

Jetzt werden Rauten geschnitten. Ich habe darin eigentlich genau 0 Erfahrung; dafür sind sie aber nicht schlecht geworden.
Seht selbst ^.^

Kuvertüre im warmen Wasserbad schmelzen und mit einem Pinsel ganz fein auf die Rauten auftragen - wenn die Schokolade nicht mit den blöden weißen Schlieren trocknet, sieht das sogar ganz fesch aus @.@

Wie gesagt, Geschmack: 1A - Optik nach dem Trocknen: naja, für Schokolade habe ich eben kein Händchen :-/

Der Boden wird nach dem Kühlen und durch das Schneiden in viele kleine (trocknende) Teile noch fester - erreicht allerdings keine Keksqualität (wird also nicht knusprig).

Jetzt noch der Testbericht von Frau Professor M. aus L.:
Die Nussecken liegen gut in der Hand und duften sehr verführerisch.
Der Geschmack überzeugt.
Ich nehme dann gerne noch eine...

Tja, und wenn es die Frau Professor überzeugt, kann es nur ein Hit sein :-)

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