Monday, November 8, 2010

weihnachtlicher Hefezopf mit Rosinen und Marzipanfüllung

Es ist einfach eine Schande - da beschließt man spontan, die Kurze am trüben Sonntagnachmittag in einen Indoorspielplatz zu "entführen" und vergisst das Wichtigste: die Kamera!
Schon als wir am Gebäude entlang zum Eingang gewandert sind, wurden die Augen groß und rund und man hörte nur noch "cooooooool".
Drinnen war sie erst ein wenig schüchtern - aber das verflog natürlich rasch ;-) Riesenhüpfburg, Kindertrampolin und ein riiiiieeeeesiiiiigeeeeer "Hindernisparcour"haben sie vollauf beschäftigt. 
Uns allerdings auch, da wir sie im Parcour (ging über mehrere Etagen) wohl kaum allein gelassen hätten. Spätestens an der "Waschstraße" (mehrere Schaumstoffrollen oben und unten, wo man sich durchquetschen muss) war für mich Ende - aber Domo hat sich tapfer mehrmals hindurchgewurschtelt. Gerade dieses Ding hat ihr wohl am Meisten Spaß gemacht.
Zwischendurch eine Erfrischung und einmal unbedingt einen Euro in so einen Automaten (mit lauter buntem Blinki-Blinki-Kram) werfen und wieder ab ins Geschehen.
Es ist schön zu sehen, wie offen sie auf Kinder zugeht - vor Allem auf Jungs, hust hust. Weniger schön zu sehen ist, wie manche Kinder bereits jetzt mit ihren Spielkameraden umgehen und von den Eltern deswegen nichtmal drauf angesprochen werden.
Viele saßen einfach nur an den Tischen und haben selbst ihre kleinsten Kinder einfach machen lassen. Erziehung zur Selbständigkeit ist gut und schön, aber sogar den auf etwas über ein Jahr/ eineinhalb Jahre geschätzten Sohnemann allein das Kindertrampolin heraufklettern lassen? Für die Eltern wohl kein Thema - allerdings hatte er Probleme beim Herunterklettern und ist so kopfüber gestürzt - und der Boden davor ist zwar nicht massiv hart, aber auch nicht mit Watte komplett gepolstert. Ich war leider zu weit weg und bin nicht rechtzeitig hingekommen.
Armes Kerlchen.
Aber nun ja, ich will nicht päpstlicher als der Papst sein - wer weiß, wie der Alltag der Familien aussieht und ob man einen solchen Nachmittag nicht einfach mal als große Elternauszeit betrachtet.
Immerhin war er nach dem Sturz ganz offensichtlich nicht verletzt.
Jedenfalls hat es Madeleine einfach nur tierischen Spaß gemacht und als wir nach Hause fahren wollten, wollte sie am Liebsten gar nichts davon hören. Verständlich, aber uns hatte das Herumgeturne hungrig gemacht und wir wollten nicht unbedingt dort essen (will damit nicht sagen, dass die Küche dort schlecht sein muss, aber der Eintrittspreis hat schon was und die Verpflegung kostet nochmal extra, da koche ich dann doch lieber zu Hause ein gutes Abendessen).
Zurück bleibt die Erkenntnis, dass wir nicht zum letzten Mal hingefahren sind und, dass dies ein gutes Ausflugsziel wäre, wenn uns Andreas und Tanja mal besuchen - für Lukas ist das Herumgesitze und Gequatsche der Erwachsenen immer sterbenslangweilig. Für ihn wäre ein Ausflug dorthin bestimmt eine schöne Abwechslung.
Hier kommt mal der Link zur Website des Spielplatzes: Fridolino
Wie gesagt, es war ein echt schöner Ausflug - allerdings finden wir die Preise (Kinder 6€, Erwachsene 3€) schon ein wenig gehoben.
Getränke sind dort mit einem Euro zu erwerben (bzw. mit Talern - die man an der Kasse 1zu1 umtauscht) und eine bunte Auswahl an Snacks+Süßkram gibt es auch.
Allerdings würde ich wohl eher auf die Variante "Kleinigkeiten selber mitbringen" zurückgreifen.
Desweiteren gibt es dort einige sehr tolle Attraktionen wie Kinder-Bungee-Jumping oder einen Fahrtsimulator - allerdings kosten diese Dinge wieder zusätzliches Geld.
Wie so oft heutzutage - es macht einen Besuch dort zu etwas Seltenem, da man sich dies nicht jedes Wochenende leisten kann/will.
So, und hier noch ein schönes Rezept für Alle, die gerne süßes Hefebrot essen:



An dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an das wunderbare Grundrezept von Alina, welches ich hier ein wenig abgewandelt habe.




Zutaten:
- 375g Mehl
- ein halber Würfel Hefe
- ein Teelöffel Zucker
- 75g Zucker
- 75g Butter
- 200ml Milch, lauwarm
- eine Handvoll Rosinen
- eine Prise Salz
zusätzlich:
- 300g Marzipan
- Zimt
- Zucker

- 2 EL Aprikosenmarmelade
- Wasser
- Mandelpättchen

- ein Eigelb
- 2 EL Milch

Zubereitung:
Das Mehl in eine Schüssel geben und die Hefe in eine kleine Mulde darin bröckeln. Einen Teelöffel Zucker hinzugeben und mit der lauwarmen Milch übergießen.
Zugedeckt ein wenig gehen lassen, bis sich die Hefe aufgelöst hat.


Jetzt mit dem Zucker, der Butter und den Rosinen zu einem glatten Teigball verarbeiten (evtl. noch Mehl hinzufügen, bis er nicht mehr klebt.)


 Wieder zugedeckt für ca. eine Stunde gehen lassen.
Als Vorbereitung für später schonmal das Eigelb und die Milch verquirlen, beiseite stellen.
Marmelade mit Wasser in einen Topf geben und beiseite stellen.

Zöpfchen zopfen züpfeln zopfeln:
So, jetzt den Teigball zu einer dicken "Wurst" formen udn auf eine bemehlte Arbeitsfläche (oder ein Silpat) geben.
In 3 gleich große Teile schneiden, diese wieder zu "Würsten" formen und mit dem Nudelholz in die Länge und ein wenig in die Breite rollen.
In der Mitte mit jeweils 100g Marzipan und Zimt/Zucker-Gemisch bestreuen.
Der Länge nach aufrollen und die 3 so erhaltenen Teigrollen nebeneinander auf ein Backblech setzen (auf Backpapier oder Backmatte).
Daraus dann einen Zopf flechten (siehe Fotostrecke).


In den auf 150° (Umluft) vorgeheizten Backofen geben und ca. 10 Minuten lang backen. Dann herausholen mit einmal komplett mit der Eigelbtunke bepinseln. Für weitere 20 Minuten in den Ofen geben (ca.).
Währenddessen die Marmelade mit dem Wasser aufkochen.
Sobald der Zopf fertig ist, aus dem Ofen holen und sofort mit der Marmelade bepinseln und mit Mandelplättchen bestreuen.

"Schmeckt wie Christstollen, nur ohne Plastikfrüchte und mit einem besseren Teig."

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