Monday, November 29, 2010

Oreopralinen

Ich bin wieder da ;-) Naja, ehrlich gesagt war ich nie weg - ich war nur nicht hier. Es ist schon relativ fordernd, ein 2-jähriges, quirliges Kind, den Haushalt, eine Renovierung des Wohnzimmers und andere Aktivitäten unter einen Hut zu bringen.
Da wird dieser Blog ab und an zurückstecken müssen.
Was allerdings nicht zurückstecken muss, ist das Backen und davon Bilder machen - daher warten jetzt mehr als 10 Ordner mit neuen Rezepten und Bildern darauf, veröffentlicht zu werden.
Und ja, der Friedhofskuchen wartet auch noch -_-;; *seufz*

Um wieder einigermaßen reinzukommen, veröffentliche ich heute nur ein simples Rezept mit weniger als 47 Bildern *hust* - simpel heißt aber nicht, dass es kein tolles Mitbringsel ergeben würde (vom Geschmack ganz zu Schweigen .. jede Praline ein halbes Kilo mehr auf den Hüften *g* ).
Die Grundlage für dieses Rezept bilden meine absoluten Lieblingskekse aus Amerika, Oreos. Viele davon. Gaaaaaaaaaaanz viele.
Eigentlich habe ich nie so dermaßen viele Packungen davon im Hause. Aber es gibt ja bestimmte Personen, die bringen gerne mal die eine oder andere Schachtel mit *g*
War sehr sehr nützlich für den Friedhofskuchen - dafür habe ich jede Menge Oreos im Mixer zu Krümeln verarbeitet. Allerdings habe ich mich dabei auch gründlich verkalkuliert und genau 500g Oreos zuviel zerkrümelt.

War aber nicht schlimm ;-) Somit hatte ich die perfekte "Ausrede" (als bräuchte ich dafür Ausreden, kicher), endlich mal ein schon ewig bei Chefkoch.de abgespeichertes Rezept auszuprobieren.

Ich präsentiere euch heute also Oreopralinen (hier ist das Originalrezept - eben von Chefkoch.de) oder, wie im Original benannt, Oreo-Trüffel.
Zusätzlich zu den Oreotrüffeln habe ich noch Erdnussbutterpralinen (Rezept ist schon hier auf dem Blog vorhanden) gemacht, beide auf kleine Cellophantütchen verteilt und somit schöne kleine Mitbringsel geschaffen - ideal für Überraschungsbesuche oder als Aufmerksamkeit für die Lieben.

Zutaten:
- 500g Oreokrümel bzw. die gleiche Menge zuerst in ganzen Keksen
- 250g Frischkäse
- 400g weiße Kuvertüre (oder Vollmilch, ganz nach eigenem Geschmack)

Zubereitung:
Da man die Oreos nicht bereits als Krümel kauft, müssen die Kekse zuerst entblättert und danach im Mixer ganz fein geschreddert werden - tut dem Keksliebhaberherz zwar ein wenig weh, aber die Pralinen sind es wert, versprochen!
Danach füllt man die Krümel in eine Schüssel um und gibt den Frischkäse hinzu. Beides muss gut vermischt werden, so dass sich ein zäher Klumpen ergibt - irgendwann kommt man mit dem Löffel nicht mehr weiter, da heißt es dann: Handarbeit.
Die Masse sollte für eine gute Weile (ca. eine Stunde) in den Kühlschrank wandern - dann klebt es beim Pralinenformen nicht mehr so.
Sobald die Zeit um ist, legt man sich ein Glasbrettchen (oder Plastik ... bei Holz würde ich Backpapier oder Folie zusätzlich benutzen) bereit und formt kleine Kugeln aus der Masse.
Je nach Geschmack können diese ganz klein, mittelgroß oder mächtig groß werden - wobei ich von mächtig groß abraten würde, da die kleinen Scheisserchen doch gut reinhauen (nicht gerade kalorienarm sind).

Sollten die Hände zwischendurch doch zu sehr kleben rate ich an, sie immer wieder mit kaltem Wasser abzuwaschen - danach geht es wieder besser.
Ich persönlich habe das Brett Pralinen wieder für eine Weile in den Kühlschrank gestellt und derweil auf niedriger Temperatur die weiße Kuvertüre im Wasserbad geschmolzen. (Auf dem Foto unten sieht man die Überzüge der Oreopralinen und der Erdnussbutterpralinen, nur zur Info ;-) )
Im Originalrezept wird Vollmilch verwendet und nur ein kleiner Teil weiß, um Verzierungen anzubringen.
Das macht man nach Geschmack, Lust und Laune, würde ich sagen.
Sobald die Kuvertüre also geschmolzen ist, holt man die Kugeln hervor und tunkt sie mit einer Gabel in die Schokolade. Ein wenig herumdrehen, bis sie komplett überzogen sind und dann zügig herausholen.
Auf Backpapier oder Glasbrettchen, die mit Folie belegt sind, über Nacht trocknen lassen.
Ich würde die Pralinen auch nicht zu lange in der Kuvertüre lassen oder zu wild darin herummanschen, da sie trotz Kühlung schnell anfangen, sich in die Schokolade aufzulösen. Das sieht dann relativ unschön aus.
Man darf sich übrigens bei weißer Schokolierung auch nicht zu viel Hoffnung machen - die Schoki haftet nicht an allen Stellen so richtig gut und deckt auch nicht zu 100% - heisst, an einigen Stellen schimmert das Dunkel der Füllung durch.
War mir aber relativ egal - sah trotzdem nett aus :-) Und schmeckte genial!

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