Monday, November 15, 2010

Fantakuchen

Nach der Premiere vom 1. internationalen Posting wird heute wieder auf Deutsch geschrieben. Und das eigentlich nur, weil ich keine Ahnung habe, was "Schmand" auf Englisch heißt bzw. ob Amerikaner überhaupt Schmand kennen oder dort etwas Anderes benutzen.
Ja, ich bin teilweise faul - jedenfalls habe ich gerade keine Lust zu Recherchieren, wie sich das mit Schmand in Amerika verhält.
Und weil ich gerade auch nichts Besonderes zu erzählen habe, komme ich direkt zum Rezept - diesmal ohne Danksagungslink, weil ich das Rezept von MiMu ( ;-) du weißt Bescheid) geschickt bekommen habe.

Zutaten:
- 4 Eier
- 250g Zucker
- Vanille
- 125ml Öl
- 150ml Orangenlimo (aka Fanta =P ... Orangenlimonadenkuchen klingt nicht so toll)
- ein Tütchen Orangenzesten oder ein Tütchen Orangenzucker
- 250g Mehl
- 3 TL Backpulver
- 2 Dosen Pfirsiche
- 600ml Sahne
- 3 Pakete Sahnesteif
- Vanille
- ggf. etwas Zucker für die Sahne
- 500g Schmand (toll, wenn man den nur im 200g Becher bekommt, ich habe dann einfach nur 400g genommen)
- Zimt
- Puderzucker

Zubereitung:
Ofen auf 150° (Umluft) vorheizen und einen Backrahmen auf ein ausgelegtes (entweder mit Backpapier oder mit einer Silikonunterlage) Backblech stellen.
In einer Schüssel werden die Eier mit dem Zucker und der Vanille schaumig geschlagen.
Die Fanta wird der Eiermasse hinzugefügt und das Ganze wird ca. 2 Minuten auf Stufe 3 (Handmixer) verquirlt.
Der Vorgang wird mit dem Öl wiederholt.
Für einen stärkeren Orangengeschmack Orangenzesten/Orangenzucker zum Teig hinzufügen.
Mehl und Backpulver in einer Schüssel kurz vermischen und in die Masse sieben ... oder Beides einfach direkt in die Masse schütten und unterziehen - nochmals gute 3 Minuten verrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
Der Teig wird in den Backrahmen gegeossen und evtl. mit einem Tortenheber geglättet (falls er sich nicht selber glatt genug verteilt).
Für 20~25 Minuten im Ofen backen lassen (Stäbchenprobe).
Aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen.
 Währenddessen die Pfirsiche aus der Dose nehmen und gut abtropfen lassen. Sind sie "trocken" genug, werden die Pfirsiche in mundgerechte Stücke geschnitten.
Die Sahne wird mit dem Sahnesteif, der Vanille und evtl. Zucker (Geschmackssache) steif geschlagen und in einer Schüssel mit dem Schmand und den Pfirsichen verrührt.
 Man sollte die Masse vor dem Auftragen nochmal "abschmecken" - manch einer mag es süßer, manch einer lieber pur. Wer es also süß mag, hat jetzt noch die Chance mit Zucker nachzuarbeiten.
Danach wird die Masse auf den Kuchen verteilt und über Nacht in den Kühlschrank verfrachtet.
Der Backrahmen wird vor dem Servieren natürlich entfernt.
Der Kuchen sollte ca. eine Stunde vorm Verzehr aus dem Kühlschrank geholt werden - jedenfalls mache ich das so. Er sollte schon etwas wärmer sein.
Jetzt noch Zimt und Puderzucker mischen und über den Kuchen sieben.

Der Kuchen ist nicht so mächtig wie großartige Sahentorten - er wurde stets sehr gelobt. Selbst diejenigen, die nicht viel von Torten & Co. halten haben hier gerne noch ein 2. Stück genommen, weil er leicht und frisch schmeckt.
Alles in Allem ein idealer Kuchen für jede Festtafel (vor Allem im Sommer), der stets Abnehmer findet.

Hier noch eine kleine Variation, die ich beim 2. Mal Backen benutzt habe:
Neben dem Fantakuchen und dem Friedhofskuchen habe ich zu Halloween ja noch die Augäpfelcupcakes gemacht.
Weil ich aber nur 12 Stück gemacht habe und ein wenig Teig übrig hatte, habe ich diesen als 2. Schicht über den Fantakuchen gezogen.
Da ich von beiden Kuchen kein Stück gegessen habe, kann ich nicht sagen, ob es geschmacklich den großen Unterschied macht, aber optisch ist es ein nettes Highlight, wenn man Schokoteig übrig hat, welchen man sonst wegkippen würde.

Um den Schokostreifen unterzubringen, macht man den Fantakuchen ganz normal - schiebt ihn aber nur für 10 Minuten (oder 15) in den Ofen ... solange jedenfalls, bis der Teig eine relativ feste Oberfläche bekommen hat.
Dann kann man den Schokoteig drüber streichen (ganz dünn) und für die restliche Backzeit wieder in den Ofen schieben.

Nach dem Abkühlen vollendet man den Kuchen wie oben beschrieben. 

Wie gesagt, ist nur ein kleines optische Gimmick ;-) Und eine Resteverwertung!

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