Saturday, October 16, 2010

Schokogewürzplätzchen

Eins Rezept habe ich noch für heute. Ich will nicht alle an einem Tag veröffentlichen. So kommt zwar auch die Reihenfolge der Herstellung durcheinander, aber does that matter anyways?
Wichtig ist, einige gelungene Rezepte und viele Fotos davon hier zu hinterlassen.
Das erste handelt nur von ganz normalen Plätzchen, wie sie auf jedem Weihnachtsteller zu finden sind. Ich hatte eben mal wieder richtig Lust darauf, eine gewaltige Ladung Plätzchen zu backen.
Ein Danke richtig sich mal wieder an Chefkoch.de und die Userin, die ihr Rezept eingestellt hat.
Einmal hier entlang bitte.




Schokogewürzplätzchen


Zutaten
- 500g Mehl
- 250g Zucker
- 250g Butter
- 2 Eier
- eine halbe Tüte Backpulver
- Vanille
- gemahlene Nelken
- Zimt
- Muskat, gemahlen
- 2 Esslöffen Kakaopulver, ungesüßt


Zubereitung
Die Zubereitung an sich ist ja nicht extremst schwer ;-) Kennen wir doch alles noch aus Kindertagen.



Butter und Zucker in eine große Schüssel geben. Mehl, Backpulver und Kakao darübergeben (oder sogar sieben, was euch gefällt).






Und zum Schluss die Gewürze hinzufügen (Vanille, Zimt, Nelken und Muskat). Die genaue Dosierung sieht für jeden und nach jedem Geschmack anders aus. Ich würde es nur nich unbedingt Teelöffelweise unterrühren.

Von der Vanille darf es ruhig etwas mehr sein, ok. Vielleicht ein Teelöffel. Aber Zimt ist sehr intensiv, da braucht ihr nur 1~2 Prisen.
Und mit den Nelken und dem Muskat solltet ihr auch nur in Prisen arbeiten.





Jetzt fehlen nur noch die 2 Eier und schon kann es losgehen. Hände reinhalten und Kneten, was das Zeug hält! Wie damals bei Muttern zur Weihnachtszeit.

So lange Kneten, bis ein geschmeidiger, wunderschöner Teig entstanden ist.
Diesen mit Frischhaltefolie abdecken und für gut eine Stunde in den Kühlschrank stellen.


Auf die Plätzchen, fertig, los!
Eigentlich ist es ja sonnenklar, wie man jetzt weitermacht. Aber ich erwähne es trotzdem - der Vollständigkeit halber. 
Und ein paar Fotos habe ich auch gleich noch mitgebracht.





Der Teig wird portionsweise auf einer bemehlten Fläche mit dem Nudelholz ausgerollt. 

Die Plätzchen werden unter Zuhilfenahme der gewünschten Form ausgestochen - ich habe mich für das Modell "Lebkuchenmann" entschieden, da es sich um Gewürzplätzchen handelt, die ein wenig an Lebkuchen erinnern sollen.
Die Plätzchen werden mit ein wenig Abstand zueinander auf ein Backblech gelegt und bei 150° (Umluft) ca. 10 Minuten gebacken (diese Angaben variieren von Ofen zu Ofen .. das muss ich immer wieder dabeisagen. Jeder sollte seinen Ofen selber am besten kennen.).



Die gebackenen Plätzchen vorsichtig vom Blech nehmen und zu Abkühlen in ein Brotkörben oder auf ein Kuchengitter legen.




Fertig. Fertig? Neeeeee, noch lange nicht. Immerhin erhält man durch das Ausstechen der Formen und Entfernen von Rändern einen immens hohen Anteil an Verschnitt.
Und Knetteig wird nicht besser, je öfter man ihn bemehlt wieder zusammenknetet und erneut ausrollt.
Es muss also eine schnelle Lösung gefunden werden, so wenig Reste wie möglich zu machen.





Dafür nehme ich einfach den großen Resteklumpen und knete ihn noch einmal gut durch.

Dann wird noch ein letztes Mal auf der bemehlten Fläche ausgerollt.
Aber anstatt diesmal wieder auszustechen und nochmal große Reste zu produzieren, nehme ich das Messer und schneide den Teigfladen (siehe Fotostrecke).
Die Rechtecke sind zwar nicht besonders dekorativ, aber ich hasse nunmal Verschwendung.
Da ich es aber nie schaffe, besonders rechteckig auszurollen, fallen nochmal Rest an, da nicht alles schön rechteckig geschnitten werden kann.


Diese letzten Reste knete ich nochmal und rolle sie zu einer Wurst. Von dieser Wurst schneide ich dann kleine "Scheibchen" ab, die leicht mit dem Nudelholz angeflacht werden können (sollte man zu dick geschnitten haben).
Die entstehenden "Eier" sind noch weniger dekorativ, aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch.
Und am Ende hat man keine Teigreste mehr und ist sehr glücklich :-)






Zutaten Dekor
- 100g Puderzucker
- Vanille
- etwas Wasser


- 100g Vollmilchkuvertüre


- eine Wasserspritze
- Zuckerdeko


Zubereitung
Ich selber habe ca. die doppelte Menge an Zutaten genommen, da ich an dem Tag auch noch Pralinen dekoriert habe.
Für die Plätzchen sollten aber die oben genannten Mengen ausreichen.


Für die Zuckerglasur den Puderzucker und die Vanille in einer kleinen Schüssel mischen. Teelöffelweise Wasser dazugeben, immer einen nach dem anderen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Ich mache es nie zu flüssig, damit das weiß auf den Plätzchen hinterher intensiver ist.






Die Kuvertüre wird in eine Schüssel gegeben und in einen Topf mit Wasser gestellt. Sehr langsam erwärmen und immer wieder umrühren, bis die Schokolade vollständig geschmolzen ist.
(Davon gibt es jetzt mal keine Fotos ;-) )


Dekoration



Hier will ich eigentlich nicht viele Worte verlieren - jeder soll die Plätzchen so dekorieren, wie er mag.
Ich stelle nur ein paar Fotos ein, wie man es machen kann.



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