Wednesday, September 22, 2010

Apfel-Feigen-Tarte

Vorweg möchte ich mich schon einmal entschuldigen: Eigentlich hatte ich vor, die Rezepte mit viel mehr Fotos zu spicken (von den Zutaten, dem Herstellungsprozess, dem Endprodukt..), aber irgendwie spielt meine Digicam da nicht mit -_-
Ich "schieße" bestimmt 150+ Fotos während einer Backsitzung (verschiedene Perspektiven, mit/ohne Blitz, nah/fern.. blaaaaa), doch sobald ich die Fotos auf den PC laden will, sind bestimmt 50 davon im Nirvana verschwunden.
Willkürlich, mitten aus all den Fotos irgendwelche. Meistens ganze Strecken. Ich kapiere das nicht (jemand meinte, es könnte am Speicher der Kamera liegen .. aber ich habs nochmal gecheckt: 4GB Speicherkarte drin und die restlichen Fotos kamen auf gerade mal 500MB .. das kann es nicht sein).
Jedenfalls wird es wohl nie ausgeprägte "Step-by-Step" Fotostrecken geben, solange ich dieses Problem nicht eliminieren kann :-(
Naja, weiter im Text, es warten immerhin 2 Rezepte auf ihre Veröffentlichung.



Neugierig geworden? ^.^

Ok, kleine Vorgeschichte: mein Mann und ich gehen jedes Jahr am Hochzeitstag zum Griechen in unserem kleinen Städtchen (klingt pompös, dabei sind es ja erst zwei Jahre *g* ) essen.
Wir bestellen ein Menü bestehend aus  Aperitif, Vorspeisenplatte, Hauptgericht und kleine Nachspeise.
Der Aperitif ist eine Art Ouzomixgetränk mit einer ganzen, eingelegten Feige. Ich nag den Ouzo nicht besonders, aber diese Feige ist jedes Mal ganz lecker.
Darum habe ich beim nächsten Einkaufen spontan beschlossen, einfach mal ein paar frische Feigen mitzunehmen und etwas daraus zu Backen.




Apfel-Feigen-Tarte


Zutaten Kruste:
- 175g Mehl
- 80g Butter
- 20g Zucker
- eine Prise gemahlener Ingwer
- etwas Wasser


Zubereitung:
Das Rezept stammt immer noch von einer Chefkoch-Userin, der ich für das Bereitstellen des Rezeptes sehr danken möchte. Es ist ein sehr vielseitig einsetzbarer Teig, den ich auch weiterhin gerne verwenden werde.
Zum Danken bitte einmal hier entlang ;-)

Die Butter sollte am Besten Zimmertemperatur haben, damit sie sich leichter verkneten lässt.
Butter und Mehl mit dem Zucker und dem Ingwer in eine Schüssel geben und kräftig kneten. Damit daraus ein geschmeidiger Teig entsteht, ab und an einen Esslöffel Wasser beimischen und weiterkneten.
Dies solange weiderholen, bis nichts mehr bröckelt und bröselt. Der Teig klebt übrigens schon in diesem Stadium nicht besonders. Trotzdem darf er eingewickelt noch für 15 Minuten im Kühlschrank ruhen.


In dieser Zeit kann man einer 12er-Muffinform vorbereiten, d.h. mit Butter einfetten und ordentlich Mehlen.
Ist der Teig bereit, forme ich ihn immer zuerst zu einer "Wurst" und teile diese in Der Mitte, die beiden so produzierten Stücke werden auch nochmal in der Mitte geteilt.
Jetzt hat man 4 Stücke, die man wieder zu "Würsten" formen und leicht in 3 kleine "Häppchen" unterteilen kann.
Tadaaaaa, 12 ungefähr gleich große Teigportionen :-)
Diese kann man nun ganz einfach mit den Handflächen zu kleinen Kugeln formen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen.






Wie man sieht, habe ich mir meine neue Backmatte untergelegt, somit habe ich weniger Mehl nutzen müssen und die "Aufräumarbeiten" gingen auch wesentlich leichter von der Hand.
Sehr zu empfehlen.
Macht die kleinen Teigfladen bitte nicht zu flach, sie reissen ansonsten sehr schnell. Ein wenig nach oben/unten, links/rechts ausrollen reicht locker aus.


 Transportiert die "Lappen" vorsichtig über die einzelnen Muffinmulden und legt sie darüber. Mit den Fingern nach unten drücken und den Boden leicht anpressen.
Die Seiten müssen nicht schön und regelmäßig sein, aber ihr könnt sie runterdrücken, dass nichts mehr übersteht.




Fertig! Erstmal beiseite stellen ;-)


Zutaten Füllung:
- 4 frische, reife Feigen
- ein Apfel
- Zimt
- gemahlener Ingwer
- 3 Teelöffel brauner Zucker
- 3 Esslöffel Rumtopf
- 3 Esslöffel heller Sirup


Zubereitung:
Zuerst einmal sollten die Früchte natürlich abgewaschen werden. Man kann sie danach trockenrubbeln oder einfach feucht schneiden.
Die Feigen müssen nicht geschält werden. Ich schneide lediglich oben ein Stückerl ab und unten den "Stiel". Danach einfach in dünne Scheibchen schneiden.
Beim Apfel entferne ich auch lediglich das Kerngehäuse und schneide ihn dann in Scheiben. Wer es lieber mag, kann den Apfel ja auch schälen.




Beides wird nun in die vorbereiteten Tartes gefüllt. Wer es schafft, kann sie kunstvoll anrichten - ich jedoch entscheide mich spontan für "rein damit und gut ist".
Über die Früchte träufele ich nun jeweils einen ganz kleinen Klecks hellen Sirup - diesen Schritt könnte man auch durchaus weglassen - die Früchte sondern genug Flüssigkeit ab und süß genug war es hinterher sowieso.
Über jede Tarte kommt nun eine Prise Zimt und Ingwer - das duuuuftteeeettttt :-D
Auf je 4 Teilchen habe ich nun einen Esslöffel Rum aus meinem selbst angesetzten Rumtopf verteilt. Wer Kinder hat oder keinen Rumtopf, kann durchaus einige Spritzer Zitronensaft verwenden.
Zum Schluss wird über jedes Törtchen eine kleine Prise brauner Zucker gestreut.







Und wenn das Blech dann bei 175° (Umluft) für 15-20 Minuten im Ofen war, sieht das ganze ungefähr so aus.

(Die Kruste der Tartes sollte goldbraun sein, ein guter Indikator dafür, dass sie fertig sind.)




Wie man in der Nahaufnahme sieht, ist genügend Flüssigkeit in der Tarte vorhanden, man kann also getrost auf den Sirup und/oder Rum/Zitrone verzichten.
Der Teig backt übrigens nach aussen hin gut durch und lässt von der Flüssigkeit auch nichts durch - allerdings sieht er innen etwas roh aus, was aber nur durch die Feuchtigkeit kommt. Wer dieses Phänomen reduzieren möchte, lässt, wie gesagt, flüssige Zugaben wie den Sirup lieber weg.
Lasst die Teilchen bitte auskühlen und entfernt sie erst dann vorsichtig aus den Formen.

Gutes Gelingen :-)



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