ich habe ja letztens schon angekündigt, dass ich von Pixum das freundliche Angebot erhalten habe, mir dort ein Fotobuch erstellen zu dürfen, um anschließend darüber zu berichten. Daher möchte ich euch heute den ersten Teil dieses Produkttests präsentieren! Sorry, dass es wieder etwas gedauert hat, aber wir haben eine ziemlich eklige Zeit mit Magen-Darm und Erkältung hinter uns. Die Zeit am PC war daher nicht nur begrenzt, sondern quasi nicht vorhanden.
Zuerst einmal sollten wir die grundsätzliche Frage klären, wer oder was Pixum eigentlich ist: Im Grunde genommen ist es ein umfangreicher Onlineshop, dessen Sortiment zahlreiche Artikel rund um das Thema "Fotos" umfasst:
- Fotobücher
- Abzüge von Fotos
- Poster
- Leinwände
- eine riesige Auswahl an Fotogeschenken
- Kalender
- Gruß- & Weihnachtskarten
Für jeden, der (wie ich) also gerne mal die Digicam (oder Spiegelreflex ... mag mir nicht mal ein Shop eine Spiegelreflexkamera zum Testen überlassen *große, runde Augen mach*) zückt und die Speicherkarte mit Schnappschüssen, Familienfotos oder sonstigen Bildern zuknallt, dürfte dieser Shop eine wahre Fundgrube sein.
Gerade in Bezug auf die Fotobücher. Ich meine, nichts gegen das gute alte Fotoalbum (oder, wer kreativ ist und den Aufwand nicht scheut: das Scrapbook) - aber die Möglichkeit, ein individuelles Fotobuch mit relativ wenig Mühe zu gestalten und es sich einfach zuschicken zu lassen, spricht mich persönlich eben stark an.
Pixum hält eine große Auswahl verschiedener Fotobuchformate und Optionen zur Gestaltung bereit, so dass jeder Geschmack abgedeckt sein dürfte. So lässt sich hier das kleine, quadratische Fotobuch ebenso gut designen, wie ein normales DIN A4 Heft. Je nach Format ist es möglich, unter verschiedenen Covern (Soft, Hard, Leinen, Kunstleder, etc.) auszuwählen.
Ein Pixum Fotobuch enthält standardmäßig 26 Seiten, was jedoch nicht gleichbedeutend mit 26 Bildern ist - schließlich kann man fast beliebig viele Fotos pro Seite einarbeiten. Wenn das jedoch nicht ausreicht, um beispielsweise einen herrlichen Urlaub in Bildern zusammenzufassen, erhält man die Möglichkeit, jeweils 8 zusätzliche Seiten dazuzukaufen. Die Preise dafür rangieren zwischen 2,00 und 10,00€.
Sobald die Software gestartet wurde, öffnet sich die Anfrage, ob man das Fotobuch lieber selber gestalten oder durch einen Assistenten erstellt haben möchte. Am Anfang habe ich mich für Möglichkeit zwei entschieden - nur, um mal zu sehen, wie so ein Fotobuch aussehen könnte. Leider kann der Assistent nicht meine Gedanken erraten und packt die Fotos relativ unsortiert zueinander. So kann man sich zwar einen netten, ersten Eindruck über das mögliche Aussehen verschaffen, müsste aber viel Mühe investieren, um die Fotos dann doch selber thematisch zu ordnen.
Aus diesem Grund empfehle ich jedem die Option des selber Erstellens.

Anfangs legt man dann fest, welche Art von Fotobuch man gestalten möchte (Format) und welche Bilder dazu genutzt werden sollen. Dazu wählt man den jeweiligen Aufenthaltsort der Fotos aus und zieht diese in das darunter liegende Feld. Das hat den Vorteil, dass die Software bei jedem bereits verwendeten Foto einen kleinen, grünen Haken setzen kann, so dass man, selbst nach dem Speichern und erst viel späteren wieder Öffnen der Datei, niemals den Überblick über die bereits verwendeten Dateien verliert.Anschließend kann man Seite für Seite nach eigenem Gusto gestalten:
- man zieht eines oder mehrere Bilder auf die Seite und platziert sie
- man kann die Größe der Bilder verändern
- man kann sie drehen
- man kann verschiedene Layoutvorschläge nutzen oder diese abwandeln
- überflüssige Bilder lassen sich löschen
- man kann aus einer großen Auswahl an Hintergründen für jede Seite einen Background einfügen
- man kann Texte einfügen
- man kann das Buch mit kleinen Grafiken aufhübschen
Ich empfehle jedem, der sich große Mühe mit der Gestaltung der Seiten gibt, sein Projekt immer wieder abzuspeichern! Mir ist es nämlich zwischenzeitlich einmal passiert, dass die Software abgestürzt ist und nur eine grobe Sicherungskopie zu retten war. Außerdem kann man sich damit den Luxus gönnen, an einem Projekt so lange zu feilen, bis es perfekt ist - und wenn diese Arbeit mehrere Tage in Anspruch nimmt.
Tipp: Ein gespeichertes Fotobuch kann bei Bedarf ja auch immer wieder bestellt werden - also sollte man die von der Software angelegten Ordner nicht voreilig löschen!
Auf diese Weise habe ich mir ein wirklich wunderschönes Fotobuch mit den aktuellsten Schnappschüssen meiner Tochter zusammengestellt und zuliefern lassen.
Darüber werde ich jedoch im zweiten Teil des Produkttests schreiben ;-) Bis dahin bleibt mir nur, ein Fazit bezüglich der Software zu ziehen:
Für mich persönlich war das Erlernen des Umgangs mit der Software eine schnelle und simple Sache, da ich ja bereits öfters schon einmal mit derartigen Programmen gearbeitet habe. Doch auch absolute Anfänger sollten wenig Probleme damit bekommen, da die meisten Anwendungen auf simplen "Drag&Drop"-Befehlen basieren. Ein Rechtsklick mit der Maus öffnet das Bearbeitungsmenü und ermöglicht das Feintuning - auch dies ist kein Hexenwerk.
Ich finde den Service von Pixum in Sachen Fotobuch somit äußerst empfehlenswert für jeden, der mal wieder ein hübsches Fotobuch gestalten möchte.















